Zur Geschichte des Tees

Der Teestrauch ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Er wurde bereits vor ca. 3000 Jahren im Gebiet des heutigen Chinas angebaut.

 

Lange Zeit wurde grüner Tee in China ausschließlich als Heilpflanze zur Vorbeugung und Behandlung verschiedenster Krankheiten genutzt und hoch geschätzt.

 

Zur Zeit der Tang-Dynastie (618-907) begann seine Verbreitung als Genussmittel.

 

Der taoistische Mönch Lu Yu (733-804) verfasste die erste Abhandlung über den Tee in der er Pflanzungen, Anbau und unterschiedliche Herstellungsarten beschrieb. Vor allem aber beschrieb er ausführlich die Art der Zubereitung und die Wirkungen des Tees.

 

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts brachte der Mönch Saicho den Tee nach Japan.

 

Mit holländischen Handelsschiffen gelangte er schließlich zu Beginn des 17. Jahrhunderts nach Europa, wo vor allem der schwarze Tee eine rasche Verbreitung fand. Sein Genuss war allerdings, wegen des hohen Preises, lange Zeit Adel und Bürgertum vorbehalten.

 

Die Pflanze aus deren Blättern die meisten Tees hergestellt werden gehört zur Familie der Kamelien ihre botanische Bezeichnung ist Camellia sinensis.

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